Technik

Unsere Häuser entsprechen in ihrer Architektur den Bedürfnissen der heutigen Bauherrengeneration. PAB Passivhäuser entsprechen den Vorgaben der meisten Bebauungspläne. Individuelle Grundrisskonzepte mit großzügiger Innenaufteilung lassen kaum Wünsche offen.

Passivhaus System-Schnitt

Abb. System-Schnitt

Wärmedämmung

Die Wärmedämmung eines Passivhauses hat ca. die dreifache Stärke der Dämmung eines Gebäudes nach der 95er Wärmeschutzverordnung. Alle Detailpunkte sind bereits im Planungsstadium in Zusammenarbeit mit unseren Ingenieuren und Architekten, Baufachleuten und einem unabhängigen Bauphysiker optimiert worden. Die Außenwände und Dachschrägen werden in drei Schalen erstellt. Der EG – Fußboden besteht aus zwei wärmedämmenden Schalen. Insgesamt beträgt die Wärmedämmung in den Außenwänden 44 cm, in den Dachschrägen 42 cm und im Fußboden 28 cm. Dies ergibt U – Werte bis zu 0,10 Wm²k (erforderlich max 0,15 Wm²k).

 

Luftdichtigkeit der Gebäudehülle

Die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle verlangt besondere Aufmerksamkeit. Jede einzelne Durchführung in der Gebäudehülle ist ein Schwachpunkt.

In unseren Häusern liegt die luftdichte Schicht in der Mitte der Dämmstofflage, geschützt durch die Innenschale. Durch das einzigartige System der Innenschale als Installationsebene liegen alle Installationssysteme innerhalb der dichten Gesamthülle. Dadurch werden mögliche Schwachpunkte der herkömmlichen Installation ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion ergibt sich für den Bauherren, wenn nachträglich Löcher in die Innenwand gebohrt werden, da die luftdichte Hülle hierdurch nicht beschädigt werden kann.

Das Gebäude wird nach Fertigstellung des Rohbaus durch ein unabhängiges Institut mit Hilfe eines „Blower – Door – Tests“ auf seine Dichtigkeit geprüft. Dem Bauherren wird der Prüfbericht kostenlos zur Verfügung gestellt, um die hohe Qualität nachzuweisen.

Kopie des Blower-Door-Zertifikates zur Anschauung

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Fenster

Sämtliche Fenster sind aus feinjährigem Fichtenvollholz gefertigt. Die zweischichtige Oberflächenbehandlung besteht aus einem heiß aufgebrachten Deckschichtmaterial plus einer zusätzlichen Versiegelung (auf Wasserbasis). Regenschutzschienen werden aus eloxiertem Aluminium angefertigt. Es werden zwei umlaufende Dichtungen eingebaut.

 

Kontrollierte Lüftung

Durch die verbesserte Dämmung in den Außenwänden, der Sohle, den Decken und Fenstern wird heute der Anteil des Energieverlusts durch unkontrolliertes Lüften ausgeschlossen. Daher ist es bei einem Passivhaus möglich, den Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorzusehen.

Neben der eingesparten Energie bietet eine kontrollierte Lüftung einige Vorteile:

·    Ständig frische Luft in allen Räumen – die Spitze des Wohnkomforts

·    Kühlung – durch das Erdwärmeregister kann die Lüftungsanlage im Sommer zur Kühlung eingesetzt werden.

·    Geringe Luftfeuchtigkeit – eine Schimmelpilzbildung wird nahezu ausgeschlossen.

·    Keine Pollenbelastung die integrierten Pollenluftfilter filtern fast 100% aller lungengängigen Partikel aus. Dies kommt nicht nur Allergikern zugute.

·    Keine Lärmbelästigung Da die Fenster geschlossen bleiben können, verringert sich die Lärmbelästigung erheblich.

·    Keine Geruchsbelästigung – Ausdünstungen und Gerüche aus Möbeln, Reinigern, aus der Küche, dem Bad und dem WC werden unbemerkbar nach außen transportiert.

In unserem Passivhaus arbeitet ein Kreuzgegenstromwärmetauscher. Die Lüftungsanlage nutzt über 96% der Abwärme der Fortluft zum Erwärmen der Frischluft. Die Frischluft wird im Sommer über das Erdwärmeregister gekühlt und im Winter vorgewärmt. Bei zusätzlichem Wärmebedarf sorgen elektrische Nachheizregister für die Erwärmung der Räume. Die Steuerung erfolgt digital mit Wochenprogramm. Jeder Raum ist einzeln steuerbar. Das Gerät arbeitet durch die eingebauten Schalldämmteile nahezu geräuschfrei und ohne Zuglufterscheinungen.

Kreuzgegenstromanlage

Abb. links: Kreuzgegenstromwärmetauscher

Bild: J.E. Storkair

 

Interne Wärmegewinne

Neben der passiven Energie durch Sonneneinstrahlung werden interne Wärmegewinne genutzt. Diese Wärmegewinne entstehen aus der Nutzung aus Lampen, Herd, Fernsehen etc. und nicht zuletzt strahlen die Bewohner des Gebäudes Wärme ab.

Solarunterstützte Warmwasserbereitung

Die Warmwasserbereitung erfolgt Solar in einem 300 Liter Warmwasserspeicher. Die Warmwasserbereitung wird durch zwei Hochleistungs Flachkollektoren und bei Bedarf zusätzlich durch elektrische Nachheizung gesichert.

 

Solarmodule       Warmwasseraufbereitung

Abb. Solarmodule                              Solarspeicher für Warmwasseraufbereitung

Bilder Solar Direct

 

 

Text von PAB

Gesellschaft für Passive Alternative Bauweisen mbH, Böttcherstr. 2, 48369 Saerbeck, Tel.  02574/9394-0

Copyright © 2000   Stand: 12. Juli 2001